Der Kleincomputer KC85

Das Kleincomputersystem der KC - Serien wurde so konzipiert, dass bei minimalen Materialeinsatz eine für die damalige DDR hohe Leistungsfähigkeit sowie eine umfangreiche Erweiterungsmöglichkeit gewährleistet waren. Damit wurde für den Anwender sichergestellt, dass er sehr flexibel auf seine Bedürfnisse reagieren konnte. Als Einsatzgebiet für das KC-System waren vorgesehen:

  • Erlernen des Umganges mit Computern und der Anwendersoftware
  • Erlernen der Grundlagen für das Programmieren
  • Arbeitsmittel in Konstruktions- und Entwicklungsbüros
  • Bürorationalisierung
  • Als Labor-, Steuer- und Auswerterechner
  • Als intelligentes Terminal für Großrechner.

In der Grundausstattung kam ein Kassettenorientiertes Betriebssystem, das sogenannte HC-CAOS, zur Anwendung. Dieses Betriebssystem war fest im EPROM des Computers integriert und konnte nur durch mechanischem (löten) Austausch gewechselt werden.
Als "bordeigene" Programmiersprache wurde ab dem KC85/3 das BASIC fest
integriert. Nach dem Rechnerstart konnten die auf dem Bildschirm angezeigten
Menüpunkte angewählt werden. Die Beschreibung der Befehle finden Sie in
den zum Download bereitgestellten Unterlagen.




Startbildschirme der KC85-Reihe mit den Systemvarianten 2.2, 3.1 und 4.2.