Hardware ist nur die technische Seite der Computertechnik. Software ist genauso wichtig. Sie wurde in unterschiedlichen Formen und auf verschiedenen Wegen angeboten.
Zum einen gab es die Software, die im Handel zum Kauf angeboten wurde. Die Software wurde auf Magnetbadkassetten mit Begleitheft, manchmal nur mit Infos auf der Kassettenhülle verkauft. Die Preise lagen z.B. zwischen 38,- Mark (Spiele) und 236,- Mark (WordPro86).
Variante zwei des Softwarehandels war die Ausstrahlung der Programme über Radio. Die auf Kassetten aufgenonmmenen Programme konnten dann in den KC eingelesen und genutzt werden. Meistens wurden Tools, Programme von Hobbyprogrammierern und kleine Spiele gesendet.
Variante drei, mann programmierte sich selbst seine Programme. Um Programmierkentnisse zu erwerben, wurden im Rahmen der Sendung REM des Radio DDR II bzw. auf DT64, die gängisten Programmiersprachen vorgestellt. Als Autor war Herr Prof. Dr. Horts Völz tätig. Die Sendungen wurden in Form eines
Lehrganges ausgestrahlt. Vorgestellt wurden die Sprachen Maschinencode,
BASIC und BASICODE als "Esperanto" für Kleincomputer. Damit konnte der
Hobbyprogrammierer die Grundlagen der Programmierung erlernen.
Variante vier war der Tauschhandel zwischen den KC-Nutzern.
