Das Modulkonzept des KC85

Um das System KC85 an unterschiedliche Anwendungsfälle anpassen zu können, wurden Ergänzungsbaugruppen, sogenannte Module, entwickelt. Das Modulkonzept sah vor, dass mehrere Module von einem Typ zur gleichen Zeit im KC-85-System ohne Hardwareänderungen betrieben werden konnten. Dazu enthält jedes Modul eine sogenannte Modulsteuerung. Mit ihrer Hilfe konnten unterschiedlichste Betriebsbedingungen für das Modul programmiert werden.

Ein RAM-Modul (M011 oder M022) kann aktiv oder inaktiv programmiert werden. Es kann schreibgeschütz oder auch beschreibbar geschaltet werden. Ebenfalls lässt sich seine Anfangsadresse im Betrieb verändern. Diese Technik erlaubt auch die Erweiterung des physischen Adressraumes des 8-Bit-Prozessors U880 über seine 64 kByte-Grenze hinaus.

Zur Nutzung der Module gab es im Grundgerät des KC85 zwei Schächte, die jeweils ein Modul aufnehmen konnten. Um mehr als zwei Module nutzen zu können, wurde ein Aufsatz, der Busdriver, mit zusätzlich vier weiteren Steckplätzen angeboten.
Mit zwei Aufsätzten (Busdriver), dem Grundgerät KC 85 und dem Floppy-Laufwerk sind also 12 Module gleichzeitig nutzbar. Es stellte auch den maximalen Ausbau des Systems dar.

Die Module haben ein einheitliches Format:
Grösse: 127 mm x 120 mm x 20 mm
Masse: ca. 175 g (abhängig von Funktion und innerem Aufbau)

In der Tabelle auf der folgenden Seite sind Kurzvorstellungen
einiger weniger Module, hier zur HTML-Seite oder als PDF-File.

Im Downloadbereich erhalten Sie detailierte Beschreibungen und Programmier-
hinweise zu den Modulen.