Entwicklungen für den KC85


Durch das modulare Konzept, die ausführliche Dokumentation der Hardware und mit den vorhandenen Programmiersprachen konnte dass System an die eigenen Bedürfnisse angepasst werden. Schnell waren Hardwareerweiterungen gebaut. Es entstanden Schnittstellen für Drucker, es wurden Zeichengeräte (Plotter) entwickelt aber auch Module, wie das hier vorgestellte MIDI-Modul.

Entwickelt und aufgebaut wurde das Modul von Herrn Ralf Knur an der TU Dresden in Gemeinschaftsarbeit mit der Musikhochschule Dresden. Dort wurde sie auch für Musikproduktionen eingesetzt. Das hier vorgsetellte Modul ist für dem KC85 geeignet. Entwickelt wurde das Modul auch für den ZX-Spectrum, den Commodore 64 und den PC1715.
Die Software wurde jeweils der Computerhardware angepasst. Sie steht hier leider nicht zum Download bereit.
Die MIDI-Schnittstelle arbeitet asynchron mit einer Übertragungsrate von 31,25 kBd ohne Paritätskontrolle. Die Synchronisation wird jeweils mit einem Start- und einem Stoppbit gewährleistet.
Als Kernstück wird beim KC85-MIDI-Modul eine SIO U 856 eingesetzt. Die SIO arbeitet dabei direkt an dem Systembus des Rechners. Um eine stabile MIDI-Frequenz zu erhalten, wird ein quarzstabilisierter Generator eingesetzt.

In der zum Download bereitgestellten Dokumentation, sind weitere Hinweise
zum Aufbau und Nutzung des MIDI-Moduls gegeben.

Viel Spass beim Lesen und vielleicht auch beim Nachbau.

Schaltplan MIDI KC85 (1.488x1.776 pix)