Mit dem Erscheinen des Bausatzes für den AFE 12 im Jahre 1986 konnten auch nicht organisierte Amateurfunker sich einen Empfänger für die Frequenzbänder 80 m und 160 m bauen. Der Bausatz enthielt alle Komponenten für das Gerät, vom Spulendraht bis zum Gehäuse. Der Aufbau und Inbetriebnahme war für einen versierten Hobby-Bastler an einem Wochenende möglich. Die Nutzung war ohne Amateurfunklizenz möglich.
Der AFE 12 ist als Überlagerungsempfänger aufgebaut. Durch die einfache und großzügige Bauweise war es leicht möglich, Modifikationen für den Empfangs- aber auch Sendebetrieb vorzunehmen. Schnell wurden einige Umbauanleitungen entwickelt. Für die aktive Teilname am Amateurfunkgeschehen war dann aber eine Lizenz notwendig.
Einige Technische Daten:
Frequenzbereich von 1.81 . . . 1.95 MHz und 3.5 . . . 3.8 MHz
Empfangsart: J3E (Fernsprechen); A1A (Morsetelegraphie); Einseitenband, unteres Seitenband
Zwischenfrequenz: 200 kHz
Versorgungsspannung: 12 V =, 50 mA … (je nach Lautstärke)
Abmessungen: 350 x 110 x 220 mm
Gewicht: ca. 3.1 Kg